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Montag, 26. Februar 2018

Vorfreude auf den Frühling

Bei uns scheint seit Tagen prächtig die Sonne. Da hofft man,  dass im Kräutergärtchen bald etwas passiert.
Deshalb mal ein kleiner Ausblick auf Kommendes. 
Die Fotos stammen vom letzten Jahr.


Der kraftvolle, würzige Gundermann

  Die Blütchen sind einfach zauberhaft!
Leuchtende Sonnen - Löwenzahn


Kennt Ihr ihn? Der Kriechende Günsel


























Ein zeitiger Freund in meinem Kräutergarten: Der Ehrenpreis


...und natürlich die wunderbare Schlüsselblume
 
Ringelblume-
meine Lieblingsblume im späten Frühjahr

Von all diesen farbig leuchtenden Frühlingskräutern ist noch kein Spitzchen in meinem Garten zu sehen. 
Aber darauf freuen kann man sich ja schon mal. In den nächsten Posts wirds darüber Pflanzenportraits geben und auch das eine oder andere Rezept.
Ich freue mich auf Eure Kommentare. Wie Ihr seht, feile ich immer noch an der Gestaltung. Aber ich bleibe dran.

 Vieleicht scheint uns ja heute wieder die Sonne - als Trost für die wirklich eisigen Temperaturen. 

Genießt den Tag,
Eure Pia

Sonntag, 25. Februar 2018

Arzneipflanze des Jahres 2018




Der Andorn – Marrubium vulgare



In früheren Zeiten waren die Gärten voll von Pflanzen, denen die Menschen heilende Wirkung zugesprochen haben. Gegen jedes Zipperlein gab es ein Pflänzchen mit helfender Wirkung.

Mit der Entwicklung der Medizinpräparate verschwanden die Kräuter aus den Gärten. Verblieben sind meist die mit schönem Duft oder Aussehen. Nur in den Apothekergärten und Klostergärten konnte man sie in ihrer vollständigen Pracht noch erkennen.
In der heutigen Zeit gibt es glücklicherweise botanische Gärten und Anlagen um die fast vergessenen Pflanzen und Kräuter wieder in unser Bewußtsein zu holen.

Deshalb finde ich besonders schön, dass so ein unscheinbares Kräutlein wie der Andorn in diesem Jahr seine Wertschätzung bekommt.



Andorn



Der Andorn trägt nesselartige Blätter und zwischen Mai und August kommen kleine weiße Blüten zum Vorschein. Entlang des Stängels sitzen sie in sogenannten Scheinquirlen.

Der Andorn gehört zur Familie der Lippenblütler und ist trotz seines interessanten Pflanzenaufbaus eher unscheinbar.



 

Aber seine von alters her nachgesagten Heilwirkungen sind beachtlich:


Dem Andorn werden lindernde und heilende Wirkung im Bereich der oberen Atemwege und vor allem des Kehlkopfes zugesprochen.

Das Kraut soll schweiß-und harntreibend wirken, die Magen- Darmfunktion fördern und den Appetit anregen. Dazu verwendet man einen Teeaufguss aus den Pflanzenteilen. Diese enthalten Gerb-und Bitterstoffe, Harze und ätherische Öle. Also ein eher herb bis bitteres Getränk. Dem kann mit etwas Imkerhonig abgeholfen werden.

Auch Hildegard von Bingen hatte ihre guten Erfahrungen mit dem Andornwein beschrieben. Dieser fand Anwendung um hartnäckigen Husten zu lösen. Bei Ohrenleiden empfahl sie Wickel mit einer Abkochung aus Andorn.

Außerdem findet er Anwendung als Tee zur Stärkung der Abwehrkräfte und Dank seiner Bitterstoffe zur Anregung der Gallen- und Lebertätigkeit.



Wer einen Garten besitzt und den Andorn im Beet integrieren möchte, kann ihn mit sonnen liebenden Stauden und mediterranen Kräutern zusammen setzen. Denn der Andorn hatte seine Heimat im Mittelmeerraum und mag mageren Boden.

Die beste Erntezeit ist Juni bis September. Geerntet werden vor allem junge Triebspitzen, Blätter und Blüten.

Samstag, 24. Februar 2018

Hallo, da bin ich !

Ich kann gar nicht sagen, wie lange ich mich mit dem Thema Blog - Ja oder Nein - beschäftigt habe.

Aber um das abzukürzen: 

Da bin ich! 
Hallo! Ich freue mich über Euren Besuch. 

Mein Leben lang bin ich mit Mutter Natur verbunden gewesen. Nie hatte ich mir darüber Gedanken gemacht, daß dies mal anders sein könnte. Als mein Leben sich vom Land in die Stadt verlegte, waren immer die Parks und der Wald am Stadtrand meine Ausflugsziele.



Aber erst seit ein paar Jahren bin ich so leidenschaftlich mit der Natur verbunden, daß ich es wage zu ernten, zu kosten, auszuprobieren und weiter zu geben, was der Wald und die Wiesen uns schenken.
Als Kind war ich freilich mit den Geschwistern und meiner Oma  Pilze sammeln und vorallem Heidelbeeren. Aber das der Wald so viele Schätze bereit hält, davon hatte ich keine Ahnung.
Aber meine Erfahrungen mit und in der Natur sind mir sehr hilfreich und es begeistert mich immer wieder ein längst bekanntes Kräutlein mit neuen Augen zu betrachten. 
Dazu möchte ich auch Euch - meine Leserinnen und vieleicht auch Leser 😉 - einladen.

Bis auf bald, ich freue mich. 
Liebe Grüße, Pia