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Sonntag, 15. Juli 2018

Kräuterwanderung in Südtirol 2. Teil

Am bedeutendsten finde ich beim wandern in den Alpen die klare Sicht und der Blick, welcher frei schweifen kann und in den Genuss einer spektakulären Aussicht kommt. Dieses Glück, noch dazu mit Sonnenschein konnten wir in vollen Zügen genießen. Im Gebirge über 2000 Meter ist die Vegetation sehr unterschiedlich. Das habe ich vorher gar nicht gewusst. Deshalb freute ich mich um so mehr,  Sonnenbeschienene farbenfroh blühende Almen zu erleben und weite Blicke hinauf zu den Giganten und tief hinab ins Tal zu bekommen.
Ein paar zauberhafte Eindrücke teile ich hier noch einmal mit Euch. Ich könnte unendlich lange über Berge und Täler erzählen und schwärmen aber lassen wir doch lieber die Bilder zu Worte kommen. 



 Es ist immer wieder erhebend, wenn sich nach einer Anhöhe oder Wegbiegung ein neuer Blick auftut ...


    ... oder es weitet sich plötzlich ein Tal unter Deinen Füßen.


                Unsere beiden Freunde konnten wir 
     bei unseren Rundwegen von mehreren Seiten betrachten




              Die Kräuterfrau musste auch mal fotografiert werden



   Vom blauen Enzian war ich sehr   
    angetan. 

    Leider waren wir für 
    die volle Blüte  zu früh dran.

    Es gab auch noch nicht viele 
    geöffnete Knospen. Aber ab 
    und zu leuchtete er aus der 
    Vielfalt der frühsommerlichen
    Blüten heraus.

      Hier inmitten von wildem
    Frauenmantel



                                         Gelber Enzian

Eine Bitterpflanze im wahrsten Sinne des Wortes. Die Alpenbewohner verwenden sie zur Herstellung von Kräuterschnaps für eine bessere Verdauung.


 Die Blütenvielfalt war unbeschreiblich.
 Hier haben wir die unter Naturschutz stehende
 Wiesenorchidee




Sehr fleißig habe ich das rote Habichtskraut gesammelt. Die Blütenköpfchen werden getrocknet und für Tee verwendet.
Es steht in der Volksheilkunde dafür, die Sehkraft zu verbessern.


 Zum Ende unserer Kräuterwanderung möchte ich noch ein bischen von der Lärche erzählen. In unserer Mittelfänkischen Region gibt es nicht sehr viele von diesen wundervollen 
Nadelbäumen. Deshalb hatte ich mich im Vorfeld schon mit der Lärche beschäftigt und sie stellte sich mir tatsächlich ganz oft in den Weg. Das sind ja echte Riesen, stehen an Hängen und sehr gern solitär. Dadurch wirken sie noch imposanter. Am spannendsten fand ich aber tatsächlich ihre Heilwirkung. Die Nadeln kann man in Honig einlegen und ziehen lassen. Man gewinnt dabei einen Honig für Infekte der oberen Luftwege. Die Nadeln können auch mit Alkohol zu Franzbranntwein angesetzt werden oder für Badesalz zum Erkältungsbad.

 
Die jungen  roten Zapfen habe ich mit
Freuden geerntet. 
Sie fühlten sich zwar etwas stachlig aber sie waren ansonsten saftig harzig 
und dufteten sehr intensiv. Dieses Harz 
ziehe ich in einem guten Olivenöl aus.
Der Auszug muss ca 6 Wochen in der Sonne stehen, damit sich die Harze aus den Zapfen lösen. Danach werde ich das Öl abseihen  und für Wundsalben und 
Erkältungsbalsam verwenden.








Erlebt eine schöne

 sonnig - sommerliche
 Zeit.

Genießt die Eindrücke die der Sommer Euch schenkt.

Bis bald

  Eure Pia 



Kommentare:

  1. Das war eine schöne Kräuterwanderung, bei der ich gerne mitgegangen bin! Danke für deine Info bezüglich Lagerung meiner Ringelblumensalbe. Im Keller ist es leider nicht recht kalt, aber in meinem Erdäpfelkeller könnt ich sie lagern, da ist es immer viel kühler als sonst wo. Und finster ist es da auch!
    LG Petra

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  2. Danke für Deinen Besuch liebe Petra. Kalte Lagerung ist nicht zwingend für Deine Salbe aber kühl ist schon wichtig. Ich hab auch einen solchen Keller, da stehen auch alle meine Salbenvorräte. Schönen Sonntag für Dich. Grüße, Pia

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  3. Liebe Pia,
    ich komme aus dem Norden und dort wohne ich auch, aber ich liebe Berge! Wenn ich Deine Bilder betrachte, werde ich das Gefühl nicht los, die Berge sind der Sitz der Götter, so erhaben! Wie ist die Luft dort, auf 2000 Meter Höhe? Bestimmt unbeschreiblich klar und rein. So ein Ausflug ist Glück und Heilung pur!
    Ich danke Dir liebe Pia, ich habe versucht ein bisschen von der klaren Bergluft aufzusaugen:)) Ich wünsche Dir alles Liebe, Grażyna

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    1. Oh ja liebe Grazyna, die Luft da oben ist wirklich sehr klar und rein und ja, ich bekomme auch ein erhabenes Gefühl wenn ich so nah bei den Bergen bin. Glücksgefühle inbegriffen :D
      Ich verreise jetzt für 4 Wochen nach und in Frankreich. Sicher bringe ich da auch fantastische Eindrücke mit zurück.
      Liebe Grüße in den Norden, Pia

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  4. Ohhh so schön. Ich bin doch so gerne in den Bergen und ja, auch weil die Wiesen so wundervoll sind. Hab eine schöne Zeit und danke für deinen lieben Besuch!

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  5. Ein wirklich schön gestalteter Blogg mit vielen interessanten Informationen

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